Tobias von der Heide, MdL
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Aktuelles
07.05.2020, 18:19 Uhr
Kieler Science City muss zügig kommen
Wir müssen uns auch um Wohnraum für Studenten und Kooperationen im Stadtraum kümmern
Zu den Plänen am Bremerskamp erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Kiel Tobias von der Heide:
Ich freue mich sehr, dass der Rahmenplan für das Areal am Bremerskamp steht. Hier entsteht ein ganz neues Wissenschaftsquartier in Kiel. Ich glaube, dass das neue Quartier ein Quantensprung für die Stadt Kiel und die Christian-Albrechts-Universität sein wird. Über 500 Millionen Euro nehmen das Land und der Bund in die Hand, um Kiel als Wissenschaftsstandort weiter auszubauen. Eine solche Investitionsoffensive gab es in der Geschichte der Universität noch nie. Das gilt noch mehr, wenn man auch die Investitionen am UKSH, für das GEOMAR und an der Technischen Fakultät auf dem Ostufer mit einbezieht. Trotz der Corona-Krise müssen wir weiter investieren und den Sanierungsstau abbauen. Dafür werden wir in den kommenden Jahren absehbar kämpfen müssen, damit die Pläne auch wie geplant zur Umsetzung kommen. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir uns um eine zügige Entwicklung kümmern. Leider dauern in Kiel die Planungs- und Umsetzungszeiten oft zu lange. Das darf bei diesem Projekt nicht passieren. Ich werde mich dafür in der Stadt und auf der Landesebene einsetzen.

Ein offenes Thema bleibt der notwendige Wohnraum für Studentinnen und Studenten. In Kiel werden zu wenig Bauflächen für Studentenwohnheime ausgewiesen. Gemessen an den Bedarfen bleiben die Pläne zur Schaffung von studentischem Wohnraum am Bremerskamp hinter den Notwendigkeiten weit zurück. Wir müssen schnell alternative Bauflächen finden. Das Studentenwerk steht in den Startlöchern. Wir brauchen nicht einige hundert neue Wohnheimplätze in den kommenden Jahren, sondern einige tausend. Dafür ist noch keine Perspektive zu erkennen. 

Wichtig ist mir, dass das neue Quartier sich in den umgebenden Stadtraum einfügt, etwa durch neue Wegeverbindungen. Die Lage des neuen Wissenschaftsquartiers in direkter Nähe zum Holsteinstadion könnten so auch interessante Kooperationsmodelle und Synergien zwischen beiden Institutionen bieten. Bei der Nutzung von Parkplätzen oder Räumlichkeiten für Kongresse und Veranstaltungen muss man gemeinsam denken.