Tobias von der Heide, MdL
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Aktuelles
09.12.2019, 14:53 Uhr
CDU-Landtagsfraktion besuchte neue jüdische Synagoge in Kiel
Jüdische Gemeinden in Kiel erhalten 155.000 Euro für die Sicherheit
Der Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion Tobias Koch besuchte zusammen mit dem Kieler Landtagsabgeordneten Tobias von der Heide die neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde Kiel e.V. in der Waitzstraße.
Auf Grund der Ereignisse in Halle wurden die Sicherheitsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen durch das Land noch einmal überprüft. Über den Nachtragshaushalt, der in dieser Woche im Landtag beschlossen wird, werden auch die jüdischen Gemeinden in Kiel zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt bekommen. Für ganz Schleswig-Holstein werden 320.000 Euro bereitgestellt, die Kieler Gemeinden erhalten davon 155.000 Euro. Die Mittel werden insbesondere für Videotechnik, Alarmanlagen und die Sicherung der Türen verwendet.

Dazu erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias von der Heide: „Es ist schwer zu ertragen, dass Antisemitismus und Extremismus in Deutschland nach wie vor eine besondere Sicherung von jüdischen Einrichtungen notwendig machen. Die Ereignisse in Halle haben uns gezeigt, dass wir uns um das Thema Sicherheit kümmern müssen. Ich freue mich, dass das Land unmittelbar eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt hat und noch mit diesem Haushalt Gelder zur Verfügung gestellt werden können. Unsere Geschichte verpflichtet uns die Sicherheit von Juden in Kiel zu gewährleisten.“

„Die neue Synagoge wird aber auch ein Ort sein, der über jüdisches Leben informieren wird. Politische Bildung und der direkte Austausch mit jüdischen Gemeinden sind das beste Rezept gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Ich freue mich sehr, dass für die neue Synagoge ein Ort gefunden wurde, der zentral und sichtbar in der Innenstadt ist“, so von der Heide weiter.

In dieser Legislaturperiode wurden bereits mehrere Maßnahmen zur Stärkung des jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht. Dazu gehören der Abschluss eines neuen Staatsvertrages mit den jüdischen Landesverbänden sowie zusätzliche Investitionsmittel. Davon haben auch die Kieler Gemeinden profitiert. Auch wird es zukünftig einen „Beauftragter für das jüdische Leben und gegen Antisemitismus“ in Schleswig-Holstein geben.