Fachhochschule Kiel bekommt einen Architekturstudiengang

Im heutigen Bildungsausschuss hat die Jamaika-Koalition mit den beschlossen, an der Fachhochschule Kiel einen neuen Studiengang für Architektur einzurichten.

Im heutigen Bildungsausschuss hat die Jamaika-Koalition mit den „Zielvereinbarungen zum Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ beschlossen, an der Fachhochschule Kiel einen neuen Studiengang für Architektur einzurichten.

Dazu erklärt Anette Röttger, hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion:

„Heute haben wir den Weg dafür bereitet, dass die Fachhochschule Kiel einen Architekturstudiengang einrichten kann. In der Vergangenheit haben die Architekten in Schleswig-Holstein geklagt, dass im Land zwischen den Meeren viele Architektenstellen nicht besetzt werden können, weil es nicht genug Architektennachwuchs gibt. Heute (3.12.2020) haben wir im Bildungsausschuss beschlossen, der Fachhochschule Kiel die Einrichtung eines neuen Studiengangs für Architektur zu ermöglichen. Mit dem neuen Architekturstudiengang sind wir in jetzt imstande, in Schleswig-Holstein genug junge qualifizierte Architekten für Bauunternehmen, Planungsbüros und Ämter auszubilden und die Stellen zu besetzen. Damit erhalten wir neben wichtigen Kompetenzen und hochwertigen Arbeitsplätzen auch Wirtschaftskraft in Schleswig-Holstein."

Tobias von der Heide, Kieler CDU-Landtagsabgeordneter, ergänzt: „An der Fachhochschule Kiel gibt es zusammen mit dem Studiengang für Bauingenieurwesen und der neuen Professur für Holzbau darüber hinaus hervorragende Synergien im Planungs- und Baubereich.“

Anette Röttger erklärt weiter: „Für den Zeitraum von 2020 bis 2027 unterstützt das Land mit den „Zielvereinbarungen zum Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ die Fachhochschule Kiel bei der Einrichtung des neuen Studiengangs. 2022 geben wir als Land der Fachhochschule Kiel 1,28 Millionen Euro und für die Folgejahre 1,58 Millionen Euro, um einen achtsemestrigen Architektur Bachelor-Studiengang im Umfang von 60 Studienplätzen (davon 30 duale Plätze im Rahmen des IBS Modells – analog zum Bauingenieur-Studium) einzurichten.“

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