Jamaika macht die Schülerbeförderung sicherer

Kiel erhält 340.000 Euro für zusätzliche Busse

Zusätzliche 4,4 Millionen Euro Fördermittel vom Land für die Schülerbeförderung sollen für eine Entzerrung der Verkehre sorgen und den Kreisen und kreisfreien Städten ermöglichen, zwischen Januar und März kommenden Jahres mehr Schulbusse einsetzen zu können.

„Das ist eine gute Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Tobia von der Heide. So würden die Kreise und kreisfreien Städte vom Land mit einer 50-prozentigen Förderung in ihrer Aufgabe der Schülerbeförderung massiv unterstützt. Dass dies zudem unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert geschehe, mache eine zuverlässige Planung möglich.

„Als Land können wir den Kreisen und kreisfreien Städten keine Vorgaben machen, jedoch einen finanziellen Anreiz geben, in eigener Verantwortung zusätzliche Verkehre einzusetzen“, so der Abgeordnete. Damit könne auch bei der Schülerbeförderung die Wahrscheinlichkeit von Infektionen verringert werden.

Dazu stellen das Land jedem Kreis/jeder kreisfreien Stadt ein pauschaliertes Abrufbudget zur Verfügung. „Für Kiel sind das 340 000 Euro vom Land, bei entsprechendem Eigenanteil stünden also der Stadt knapp 700 000 Euro mehr für die Schülerbeförderung zur Verfügung“, so Tobias von der Heide. Damit ließen sich ca. 30 zusätzliche Busse einsetzen.

„Das wird helfen, Kontakte dort zu reduzieren, wo sie zwangsläufig entstehen. Kiel hat deshalb bereits zusätzliche Busse eingesetzt. Die Landesmittel werden der Stadt nun helfen, bei der Kontaktvermeidung unter Schülerinnen und Schülern ein großes Stück weiter voranzukommen und so helfen, die Zahl der Neuinfektionen so niedrig zu halten wie möglich“, so Tobias von der Heide abschließend. 

Nach oben