2 Mio. Euro für Kinos in Schleswig-Holstein

Hilfe für die Kieler Kinos – Alle Kinos müssen erhalten bleiben!

Kürzlich ist ein neues Unterstützungsprogramm des Landes für Kinos in Schleswig-Holstein gestartet. Dazu erklärt Tobias von der Heide, Kieler CDU-Landtagsabgeordneter:

 

„In Kiel gibt es ein vielfältiges Kinoangebot: Das STUDIO – Filmtheater am Dreiecksplatz, das metro-Kino im Schloßhof, das CinemaxX, das Kino in der Pumpe und das Traumkino in der TraumGmbH. Wir wollen, dass es diese Kinos auch nach der Pandemie geben wird. Daher bin ich regelmäßig mit den Kinobetreibern im Austausch. Haben wir im Oktober noch über Öffnungsschritte nachgedacht, ist in den vergangenen Wochen klar geworden, dass unsere Kinos noch mehrere Wochen geschlossen bleiben werden. Fast jeder verbindet mit einem Kinobesuch eine besondere, persönliche Geschichte.  Nicht nur deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Kinos unterstützen. Alle Kinos müssen erhalten bleiben.

Kinos sind durch die notwendigen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie besonders stark betroffen. Viele Kinobetreiber haben Liquiditätsengpässe oder sind sogar in eine existenzielle Notlage geraten. Ich mache mich dafür stark, dass die Kinos in Kiel auch nach der Corona-Krise ihr Filmangebot zeigen können und als Kultureinrichtung erhalten bleiben.

Gerade deswegen haben wir uns im Landtag dafür eingesetzt, dass die Kinos jetzt kurzfristig eine Nothilfe bekommen können. So soll die Existenz der Kinos auch nach der Krise gewährleisten werden.

Nun ist die Richtlinie zur Unterstützung unserer Kinos veröffentlicht worden. Insgesamt haben wir im Landtag zwei Millionen Euro bereitgestellt, welche die Kinos jetzt zügig ausgezahlt bekommen werden.“

Mit der Kino-Hilfe Schleswig-Holstein wird den Kinos ein nicht zurückzuzahlender Zuschuss gewährt. Die Höhe der Finanzhilfe bemisst sich anhand der erfassten Ticketverkäufe von August bis Oktober des Vorjahres. Als Einnahmen werden die Ticketerlöse im gleichen Zeitraum in 2020 gegengerechnet. Aus der errechneten Differenz ergibt sich die Anzahl der verlorengegangenen Zuschauerinnen und Zuschauer. Zum Ausgleich wird für jeden Kinogast ein Festbetrag in Höhe von 2,50 Euro ausgezahlt – bis zu einer Höchstsumme von 50.000 Euro pro Kino. Kleinere Kinos mit nur einer Leinwand erhalten zusätzlich einen Ausgleichsbetrag von monatlich 2.500 Euro (pauschal 7.500 Euro als Sockelbetrag).

Anträge für das neue Landesprogramm können ab sofort bei der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, in Kiel oder digital eingereicht werden unter mueller@ffhsh.de.


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